KiPT Voice

Englisch sprechen, Deutsch dokumentieren: Gespräche mit internationalen Patient:innen

KiPT Voice kann ein englisch geführtes Gespräch lokal auf dem Praxisrechner transkribieren und daraus automatisch einen strukturierten deutschen Dokumentationsentwurf erstellen. Weil der Entwurf übersetzt ist, wird er ausdrücklich als nicht wortgetreu behandelt und vor der Übernahme ärztlich geprüft.

Redaktion KiPT Voice · Imperium Apps GmbH

Redaktionell gegen Produktverhalten und angegebene Primärquellen geprüft; keine individuelle medizinische oder rechtliche Beratung.

Gesprächssprache vor Beginn auswählen

Die Sprache wird nicht automatisch erraten. Die Praxis wählt Englisch vor der Aufnahme aus, weil sie den geplanten Gesprächsablauf kennt und eine unbemerkte Fehlzuordnung vermeiden kann.

Die Sprache der Bedienoberfläche ist davon unabhängig. Ein deutschsprachiges Team kann die Anwendung auf Deutsch bedienen und dennoch ein englisches Gespräch erfassen.

Vom englischen Gespräch zum deutschen Entwurf

Nach der Aufnahme wird das englische Gespräch lokal verschriftlicht. Für die Dokumentation wird das Gesagte nach der ausgewählten Vorlage geordnet und in deutschem klinischem Register ausgegeben.

Der Schritt verbindet Strukturierung und Übersetzung. Er ist keine wortgetreue Übertragung: Nuancen und Formulierungen müssen im Vergleich mit dem Transkript geprüft werden.

Was die Ärztin oder der Arzt prüft

Die Prüfung konzentriert sich auf Bedeutung, Zahlen, Zeitangaben, Verneinungen und die Zuordnung der Aussagen zu den richtigen Sprecher:innen. Unklare Stellen bleiben erkennbar und werden nicht durch Vermutungen ersetzt.

  • Stimmt der deutsche Inhalt mit der englischen Aussage überein?
  • Sind Messwerte und Zeitangaben unverändert übernommen?
  • Sind Aussagen der richtigen Person zugeordnet?
  • Fehlt eine relevante Aussage oder wurde eine Formulierung zu stark verdichtet?

Für wen dieser Ablauf gedacht ist

Der Ablauf richtet sich an deutsche Praxen, die Gespräche mit englischsprachigen Patient:innen führen und ihre Behandlungsakte auf Deutsch pflegen. Er verspricht keine allgemein englische Dokumentausgabe für Praxen außerhalb dieses Kontexts.

Häufige Fragen

Wird das Gespräch automatisch als Englisch erkannt?

Nein. Die Gesprächssprache wird vor jeder Sitzung ausgewählt, damit eine falsche automatische Erkennung nicht unbemerkt bleibt.

Entsteht die Dokumentation auf Englisch?

Nein. Der unterstützte Standardablauf erstellt aus dem englischen Gespräch einen deutschen Dokumentationsentwurf für eine deutsch geführte Behandlungsakte.

Ist der deutsche Entwurf eine wortgetreue Übersetzung?

Nein. Er ist ein strukturierter, übersetzter Entwurf. Die Oberfläche weist darauf hin, und die Ärztin oder der Arzt prüft ihn vor der Übernahme.

Bleibt auch englische Audioaufnahme lokal?

Ja. Die Gesprächssprache ändert nicht den Audio-Datenweg; die Aufnahme bleibt auf dem Praxisrechner.

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