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KI-Dokumentation und medatixx: der geprüfte Entwurf im Freitextfeld

Der Weg in die medatixx-Praxissoftware führt über die Zwischenablage: Der Entwurf entsteht neben dem Gespräch, Sie prüfen und kürzen ihn und fügen den freigegebenen Teil in das Freitextfeld ein, in dem Sie ohnehin dokumentieren. Eine Schnittstelle gibt es nicht — und weil medatixx als Windows-Client-Server-Anwendung beschrieben wird, läuft die Aufnahme auf demselben Windows-Arbeitsplatz.

Abstrakte Grafik: geprüfter Entwurf links, Fenster eines Praxisverwaltungssystems rechts
Redaktion KiPT Voice · J Medical GmbH

Redaktionell gegen Produktverhalten und angegebene Primärquellen geprüft; keine individuelle medizinische oder rechtliche Beratung.

Wie der geprüfte Entwurf in medatixx kommt

Die Reihenfolge ist immer dieselbe: aufnehmen, Entwurf lesen, korrigieren, markieren, kopieren, in medatixx einfügen. Weil dabei nur Text bewegt wird, ist keine Freigabe im System nötig und keine Anpassung an der Datenbank.

In einer Client-Server-Umgebung ist das ein spürbarer Unterschied: Eine zusätzliche Komponente im System bedeutet meist einen Termin mit dem Systemhaus. Ein Textfeld, in das Sie einfügen, bedeutet keinen.

Wofür medatixx gedacht ist

medatixx beschreibt seine Praxissoftware für „jede Fachrichtung“ und führt daneben psyx ausdrücklich für psychologische Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten (abgerufen am 4. September 2026). Die technischen Rahmenbedingungen des Anbieters nennen als Client Windows 11 — Home-Editionen ausdrücklich nicht — und als Server Windows Server 2016 bis 2025 mit Microsoft SQL Server.

Für die Bewertung ist die zweite Angabe die wichtigere: Sie sagt Ihnen, dass die Aufnahme auf einem Windows-Arbeitsplatz stattfindet, an dem auch dokumentiert wird, und dass Sie für den Pilot keine zusätzliche Serverkomponente einplanen müssen.

Was medatixx GmbH & Co. KG selbst veröffentlicht

medatixx veröffentlicht zwei Dinge, die leicht verwechselt werden. Der medatixx-Copilot ist laut Anbieter eine Assistenz für Fragen zur Software selbst: „Die KI-Assistenz beantwortet Ihnen alle Fragen rund um Ihre Softwarelösung“, verarbeitet würden „ausschließlich die im Chatfenster eingegebenen Daten … in einer sicheren Umgebung“. x.scribe, gemeinsam mit Corti entwickelt, ist die Dokumentationsfunktion: Sie „transkribiert Behandlungsgespräche und formt die Inhalte zu einem strukturierten medizinischen Dokumentationsvorschlag“, mit „Hosting und Datenverarbeitung ausschließlich innerhalb der EU“ (abgerufen am 4. September 2026).

Die geprüfte Anbieterseite nennt x.scribe für einen Teil der Produktfamilie und weitere Systeme als angekündigt. Welche Ausbaustufe für Ihre Installation heute gilt, ist deshalb eine Frage an den Anbieter, keine, die eine Vergleichsseite beantworten kann — lassen Sie sich die Antwort schriftlich geben.

Angaben des Anbieters zu medatixx Stand: 4. September 2026
AngabeWas der Anbieter veröffentlicht
Anbieter laut Impressummedatixx GmbH & Co. KG, Eltville am Rhein
Plattform laut AnbieterdokumentClient Windows 11 (keine Home-Editionen), Server Windows Server 2016–2025 mit Microsoft SQL Server
Zielgruppe laut Anbieter„jede Fachrichtung“; psyx ausdrücklich für psychologische Psychotherapeuten
Eigene KI-Funktionen laut Anbietermedatixx-Copilot als Assistenz für Softwarefragen; x.scribe als Dokumentationsfunktion mit Corti
Verarbeitungsort laut Anbieterx.scribe: „Hosting und Datenverarbeitung ausschließlich innerhalb der EU“; Copilot: „in einer sicheren Umgebung“, ohne Ortsangabe

Jede Zeile gibt wieder, was auf der verlinkten Anbieterseite am Stichtag stand. Nicht genannte Angaben stehen als solche in der Tabelle; sie werden hier nicht ergänzt und nicht aus anderen Quellen gefüllt. Anbieterseiten ändern sich — prüfen Sie die Angabe vor einer Entscheidung erneut.

Gelesene Anbieterseiten (5)
  1. medatixx.de — Impressum
  2. medatixx — Technische Rahmenbedingungen (Stand 06/2026)
  3. medatixx.de — Praxissoftware
  4. medatixx.de — KI in der Praxis
  5. medatixx.de — KI in der Praxis

Was die Praxis vor einem Pilot klären sollte

Die technischen Fragen sind bei diesem Weg schnell beantwortet. Die Fragen, die bleiben, betreffen den Ablauf im Team — und sie sollten vor dem ersten echten Termin beantwortet sein, nicht danach.

  • Welches Freitextfeld in Ihrer medatixx-Installation ist das Ziel für den Entwurf?
  • Gilt in Ihrer Praxis eine Vorgabe des Systemhauses für Software auf dem Windows-Arbeitsplatz?
  • Ist die KI-Funktion des Anbieters für Ihre konkrete Installation schon verfügbar, und was kostet sie?
  • Welche Angaben zu Verarbeitungsort und Vertragslage bekommen Sie vom Anbieter schriftlich?
  • Wer im Team prüft den Entwurf, und woran erkennt die nächste Person, dass er geprüft ist?

Häufige Fragen

Muss für KiPT Voice etwas an der medatixx-Installation geändert werden?

Nein. Der geprüfte Entwurf wird über die Zwischenablage in ein Freitextfeld eingefügt; an Client, Server oder Datenbank ändert sich nichts.

Was ist der Unterschied zwischen medatixx-Copilot und x.scribe?

Nach den Angaben des Anbieters beantwortet der Copilot Fragen zur Software selbst, während x.scribe Behandlungsgespräche transkribiert und daraus einen strukturierten Dokumentationsvorschlag formt (abgerufen am 4. September 2026). Nur das zweite ist mit KiPT Voice vergleichbar.

Läuft KiPT Voice auf demselben Rechner wie die medatixx-Software?

Ja, wenn dieser Arbeitsplatz Windows 11 ist. Die Aufnahme und die Prüfung des Entwurfs finden dort statt, wo Sie auch dokumentieren.

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